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100 Code: "Ich bin davon besessen, immer Neues zu machen"

"100 Code"-Star Dominic Monaghan im Interview

16.03.2015 | 00:00

Zum Start der Serie "100 Code" sprach Sky mit Dominic Monaghan, der in der Thrillerserie den New Yorker Detektiv Tommy Conley spielt.

Dominic Monaghan als Detektiv Tommy Conley in "100 Code".
Herr Monaghan, wie sind Sie zu der Hauptrolle in "100 Code" gekommen?
Monaghan: Bobby Moresco hatte die Rechte an einem Buch über einen irischen Ermittler, der nach New York kommt. Doch er fand erst Unterstützung für das Projekt, als die Geschichte so gedreht wurde, dass ein New Yorker Cop nach Schweden kommt. Und das war der Zeitpunkt zu dem ich Bobby traf. Ich bin davon besessen, immer Neues zu machen – und ich hatte noch nie einen New Yorker Cop gespielt, ich glaube, ich habe überhaupt noch nie einen Cop gespielt.

Sie und Michael Nyqvist spielen ein amerikanisch-schwedisches Cop-Duo, das eine Mordserie an jungen Frauen aufklären will.
Stimmt. Ich komme nach Stockholm, weil die Mordserie in New York plötzlich stoppt, aber ähnliche Fälle in Schweden passieren. Ich muss dann erst mal meine Waffe abgeben und habe einige andere Probleme.

Was macht ihren Charakter in der Serie aus?
Tommy Conley ist deprimiert, er wollte sich bereits umbringen. Er leidet an Schlaflosigkeit und das Besondere an ihm ist, dass es ihm wirklich egal ist ob irgendjemand auf der Welt ihn leiden kann oder nicht.

Die Serie "100 Code" stellt die Frage, wieviel Böses auch in einem selbst ist. Können Sie die Frage für sich beantworten?
Ich denke, je näher man am Feuer ist, desto größer ist die Gefahr, dass man sich verbrennt. Also je mehr Zeit man damit verbringt Mordfälle zu ermitteln, desto düsterer wird man selbst.

Skandinavien ist bekannt für düstere Kriminalthriller – was halten Sie von dieser typischen Machart des "Nordic Noir"?
In jeder Gesellschaft gibt es eine Unterwelt. Während die Amerikaner viel Lärm, Glitzer und Explosionen verwenden, um diese zu inszenieren, zeigen die Skandinavier das Böse sehr "clean", das finde ich attraktiv.

Für die Dreharbeiten zu "100 Code" haben Sie ein halbes Jahr in Schweden gelebt, wie schütteln Sie nach so einer langen Zeit mit dieser Serie ihre Rolle wieder ab?
Das ist in der Tat gar nicht so leicht. Wenn ich meinem Gehirn sage, es soll einen schlaflosen, deprimierten Cop spielen, macht es das zu 100 Prozent. Manchmal treffe ich nach Dreharbeiten Freunde, und sie wundern sich über mich, weil ich verändert scheine. Manche Schauspieler benutzen daher die Meditation, andere trinken Alkohol oder nehmen Drogen.

Und Sie?
Eine Mischung aus allem (lacht). Ich reise für drei Monate nach Peru um wieder ich selbst zu werden.

Sie sind ein in Berlin geborener Engländer, leben in den USA und haben dort in Serien wie "Lost" sowie in "Der Herr der Ringe" mitgespielt. Fühlen Sie sich als Weltbürger?
Ich lebe in Los Angeles, weil dort das Zentrum meiner Branche ist. Aber ich fühle mich wie ein Europäer, vielleicht fühlt man sich sogar viel europäischer, wenn man in Amerika lebt.

Interview

Zum Interview

Michael Nyqvist

Der schwedische "100 Code"-Hauptdarsteller Michael Nyqvist verrät im Interview, was seiner Schauspielkunst so viel Tiefe gibt.

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