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San Francisco, 1878: Ein junger Martial-Arts-Kämpfer aus China landet mit einem Einwandererschiff in der Hafenstadt - und gerät in die Kriege der kriminellen Clans von Chinatown. Spektakuläre Martial-Arts-Serie vom Schöpfer des Serienhits "Banshee - Small Town. Big Secrets.", nach Ideen von Bruce Lee, produziert von seiner Tochter.

Actionserie nach Ideen von Bruce Lee: Ein Kung-Fu-Kämpfer gerät in die Clankriege in San Franciscos Chinatown.

San Francisco, 1878: Ein junger Martial-Arts-Kämpfer aus China landet mit einem Einwandererschiff in der Hafenstadt - und gerät in die Kriege der kriminellen Clans von Chinatown. Spektakuläre Martial-Arts-Serie vom Schöpfer des Serienhits "Banshee - Small Town. Big Secrets.", nach Ideen von Bruce Lee, produziert von seiner Tochter.
Rec
Sa 13.11. | 22:05 Sky Replay HD
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Über die Serie

Ah Sahm hat noch ein paar Rechnungen offen

Familienbande spielen keine Rolle mehr - jetzt kämpft jeder für sich allein. Ah Sahm (Andrew Koji), hat den Showdown mit den Long Zii nur knapp überlebt. Jetzt ist er wild entschlossen, sich an seiner Schwester Mai Ling (Dianne Doan), der Anführerin der Long Zii, für das Geschehene zu rächen. Aber auch mit den eigenen Leuten von den Hop Wei Tong hat der Kung-Fu-Kämpfer noch eine Rechnung offen. Schließlich hätten sie ihn ohne Skrupel beinahe sterben lassen. Ah Sahm will den Anführer der Hop Wei, Father Jun (Perry Yung), stürzen. Dafür drängt er dessen Sohn Young Jun (Jason Tobin) zu geheimen Opium-Deals hinter dem Rücken des Patriarchen.

Nacht für Nacht trainiert Ah Sahm in illegalen Fight Clubs

Unterdessen verbringt er selbst die Nächte in einem Fight Club in San Franciscos Rotlichtviertel Barbary Coast, um seine Kampfkraft zu verbessern - und um für alle Überraschungen gerüstet zu sein.

"Ah Sahm ist zurück in der Hop Wei, aber diesmal hat er einen Plan. Er hat nicht vergessen, dass die Tong nicht für ihn da war, als er fast gestorben wäre", sagt "Warrior"-Star Andrew Koji über die Entwicklung, die seine Figur in der zweiten Staffel nimmt. "Ah Sahm kennt jetzt das Spiel und weiß, wem er vertrauen kann - und wem nicht", so der 33-jährige Koji weiter.

Hauptdarsteller Andrew Koji brach vor Erschöpfung zusammen

Der Hauptdarsteller tat einiges, um seinen Körper für die neuen Folgen zu stählen. Er absolvierte ein Taekwondo-Training in Südkorea und befolgte einen ausgeklügelten Übungs- und Ernährungsplan, der während des Drehs auf die jeweiligen Szenen abgestimmt war. "Die Proben und Aufnahmen waren intensiv", erzählt Koji. "Man dreht 60 bis 70 Stunden pro Woche, der Adrenalinspiegel ist permanent hoch." Bei einer großen Kampfszene brach er vor Erschöpfung zusammen: "Das war beängstigend. Aber danach wurde die Szene als Totale aufgenommen, sodass ich mich ausruhen konnte."

„Bruce Lee hat mein Leben verändert.“

Vor "Warrior" wollte Andrew Koji bereits den Schauspieljob an den Nagel hängen. Doch die Serie, die auf einer Idee von Bruce Lee basiert, ließ ihn wieder hoffen: "Sie hat ihre Fangemeinde - und sie hat mir Türen geöffnet", so Koji. "Bruce Lee hat aus dem Jenseits mein Leben verändert."

San Francisco, 1878: Auf der Suche nach seiner Schwester, die China zwei Jahre zuvor verließ, kommt Martial-Arts-Kämpfer Ah Sahm (Andrew Koji) mit einem chinesischen Einwandererschiff in der Hafenstadt an. Seine außergewöhnlichen Kampfkünste bleiben nicht lange verborgen: Nachdem er einige rassistische Polizisten außer Gefecht setzt, heuert ihn der brutalste Clan in Chinatown an: die Hop Wei Tong. An der Seite von Young Jun (Jason Tobin), dem Sohn des Anführers, wird Ah Sahm schnell klar, dass die Zeichen im Viertel auf Krieg stehen. Long Zii (Henry Yuk), Boss eines gegnerischen Clans, will zwar einen bewaffneten Kampf um den Opiumhandel vermeiden. Doch Walter Buckley (Langley Kirkwood), der Stellvertreter des Bürgermeisters, nutzt jede Gelegenheit, um den Konflikt zu schüren. Unterdessen soll Sergeant Big Bill O'Hara (Kieran Bew) eine eigene Polizeieinheit für Chinatown aufbauen. Die Cops sehen sich bald mit einer weiteren Herausforderung konfrontiert: Der Ire Dylan Leary (Dean Jagger) hetzt die weißen Dockarbeiter gegen die chinesischen Einwanderer auf.

East meets West: In "Warrior" lässt "Banshee"-Schöpfer Jonathan Tropper im San Francisco des späten 19. Jahrhunderts westliche und östliche Kulturen aufeinanderprallen - und verschmilzt Martial Arts, Historiendrama, Abenteuer und Western zu einer außergewöhnlichen Actionserie. Dabei ist die Idee nicht neu: Bereits Anfang der 70er-Jahre plante Martial-Arts-Legende Bruce Lee eine Serie, in der ein chinesischer Immigrant - nur mit seinen Kung-Fu-Fertigkeiten bewaffnet - sich im amerikanischen Westen durchschlägt. Das Studio lehnte ab und - so die Sichtweise der Familie Lee - klaute die Kernelemente für ein eigenes Projekt: In "Kung Fu" spielte dann kein Asiate, sondern David Carradine den chinesischen Kämpfer und wurde prompt zum Star.

Für Lees Tochter Shannon, die gemeinsam mit "Fast & Furious"-Regisseur Justin Lin produzierte, ist "Warrior" aber mehr als eine um 50 Jahre verspätete Wiedergutmachung. Die Serie übersetzt die Ideen ihres Vaters in die epische Erzählweise aktueller Serienhits mit ihren lange Zeiträume überspannenden Handlungsbögen - und erschließt Lees Philosophie dadurch erst einer neuen Fangeneration.

"Mein Vater mochte die Kung-Fu-Filme seiner Zeit gar nicht, mit all dem Herumgefliege, dem Schwertergeplänkel und den Fantasyelementen. Er war ein wahrer 'Martial Artist'", so Shannon Lee. "Für uns war es deshalb entscheidend, dass die Kämpfe authentisch ausfallen und auch ein wenig schmutzig - und dass jeder, der einen Schlag kassiert, auch tatsächlich zu Boden geht. Diese Szenen haben wir sehr bewusst im Sinne von Bruce Lee umgesetzt."

Selbst der Martial-Arts-Ikone Bruce Lee blieben manchmal Türen in Hollywood verschlossen. 1971 schlug der Star bei Warner Bros. eine Serie über einen asiatischen Kampfkünstler im Wilden Westen vor und hoffte, die Hauptrolle zu ergattern. Man lehnte dankend ab. Ein Jahr später brachte das Studio jedoch die Serie "Kung Fu" mit diesem Plot und David Carradine als Helden heraus. Heute würde eine solche Besetzung einen Protest gegen "Whitewashing" auslösen, also .gegen die Bevorzugung eines weißen Schauspielers gegenüber einem Kollegen mit zur Rolle passenden Wurzeln. Actionregisseur Justin Lin, der in Taiwan geboren wurde und vier Filme aus der krachenden "Fast & Furious"-Reihe umsetzte, stolperte über diese Geschichte. Er kontaktierte im Jahr 2015 Lees Tochter Shannon, um zu erfahren, ob ihr Vater wirklich involviert war. Daraufhin zeigte sie ihm das achtseitige Treatment, in dem Bruce Lee den Kern der Serie umschrieben hatte. Das Ergebnis: eine neue Actionserie! Die beiden taten sich zusammen, gewannen Serienschöpfer Jonathan Tropper ("Banshee") für die Bücher und schickten den "Warrior" in den Kampf.

Für die Hauptrolle wählten die Macher ganz bewusst keinen optischen Doppelgänger von Bruce Lee: "Es hätte nur wie eine billige Nachahmung gewirkt. Stattdessen suchten wir jemanden, der etwas von seiner Essenz verkörpern könnte, ohne zu versuchen, wie Bruce Lee zu sein", sagt Serienschöpfer Jonathan Tropper. Die Wahl fiel auf Andrew Koji, einen Briten mit teilweise japanischen Vorfahren. "Er vermittelt dem Publikum diesen Hauch von Cowboy-Lässigkeit, die Bruce Lee in die Kampfkunst gebracht hat, und zeigt mit einem Augenzwinkern, dass er eine gute Zeit hat", so Tropper.

Andrew Koji musste für die Kämpfe vor der Kamera allerdings hart an sich arbeiten. Nach zehnjähriger Karatepause fiel dem.32-Jährigen einiges deutlich schwerer als in seiner Jugend: "Ich musste mich übergeben, ich war erschöpft und am Ende", sagt er. "Wegen der vielen Kicks hatte ich reichlich Schmerzen in der Leistengegend, aber glücklicherweise keine Verletzungen." Seine Figur Ah Sahm gerät mitten in die brutalen Fights rivalisierender chinesischer Gruppen, den Tongs, die in Chinatown einen hochprofitablen Sündenpfuhl aus Spielhöllen, Bordellen und Opiumhöhlen geschaffen haben.

Bildergalerie

Sendetermine

Sa 13.11.21

So 14.11.21

Mo 15.11.21