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Martial-Arts-Serie: "Kung Fu"

Olivia Liang spielt die Hauptrolle

25.05.2022

Anfang der 70er-Jahre feierte die Serie "Kung Fu" mit David Carradine als einer der ersten Martial-Arts-Produktionen aus den USA Erfolge. Nun holt der US-Sender The CW die Serie in die Gegenwart - mit einer weiblichen Heldin. Das Remake ist ab 25. September in Doppelfolgen auf Sky One und über Sky Q auf Abruf zu sehen.

Die Kampfkunst-Choreografien in der Serie werden gelobt

Die chinesisch-amerikanische Studentin Nicky Shen (Olivia Liang) steckt in der Krise. Kurzerhand hängt sie ihr Jurastudium an den Nagel, verlässt Freund und Familie und reist nach China. Dort lässt sie sich drei Jahre lang in einem abgelegenen Shaolin-Kloster für Frauen in Kampfkunst unterrichten. Doch ein brutaler Überfall im Kloster, bei dem ihre Mentorin Pei-Ling ermordet wird, beendet das friedliche Leben.

Verstört kehrt die am Boden zerstörte junge Frau in ihre Heimatstadt San Francisco zurück. Dort muss sie sich zunächst das Wohlwollen ihrer Familie zurückerkämpfen. Nachdem ihr Vater, ein hochverschuldeter Restaurantbesitzer, erpresst wird, trommelt Nicky einstige Freunde zusammen und nutzt ihre Kung-Fu-Fähigkeiten, um als schlagkräftige Rächerin gegen die Kriminellen vorzugehen. Doch bald wird sie selbst zur Gejagten - denn Pei-Lings Mörderin ist hinter ihr her.

Großartige Kampfkunst und ein asiatisch-amerikanischer Cast

Der erfolgreichen "Kung Fu"-Serie aus den 70er-Jahren mit David Carradine, folgten einige Film- und Serien-Sequels in den 80er- und 90er-Jahren. Nun holt der US-Sender The CW ("Stargirl") die Serie in die Gegenwart - mit zwei großen Unterschieden: Für das Gute kämpft mit Studentin Nicky Shen (gespielt von Olivia Lang) jetzt ein weibliches Martial-Arts-Ass und zudem besteht der Cast hauptsächlich aus asiatisch-amerikanischen Schauspielerinnen und Schauspielern.

Die Modernisierung hat Publikum und Kritik nicht vergrault: The CW verlängerte die Serie nach guten Quoten um mittlerweile zwei Staffeln, während Kritiker die Kampfkunst-Choreografien und die Besetzung lobten.

Produziert wurde "Kung Fu" von Greg Berlanti, der seit 2012 das CW-Universum um einige Superhelden bereichert hat: Den Anfang machte "Arrow", eine Adaption der DC Comics von "Green Arrow", es folgten "The Flash", "Legends of Tomorrow" "Stargirl" und "Supergirl".

Seine Produktionsfirma Berlanti Productions ist mittlerweile bei Warner Bros. beheimatet und entwickelt zahlreiche neue Projekte für das Produktionsstudio, darunter auch "The Flight Attendant".

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