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Seit Jahren sind Faith, Candy, Brittany und Cotty (Selena Gomez, Vanessa Hudgens, Ashley Benson, Rachel Korine) beste Freundinnen. Jetzt gehen sie gemeinsam aufs College und wollen beim legendären "Spring Break" zum Semesterende in Florida Dauerparty machen. Leider fehlt ihnen für die Reise nach Fort Lauderdale plus tagelanger Dauerfeier das Geld. Von Partylust getrieben, überfallen sie kurzerhand ein Diner und starten mit der erbeuteten Kohle in rauschhafte Tage voller Sonne, Sound und sexy Körper. Als sie wegen Drogenbesitz im Knast landen, bezahlt der rappende Gangster Alien (James Franco) die Kaution, ein musikalischer Dealer mit weißem Klavier und goldenen Zähnen. Seine coolen Posen und gefährlichen Machtspielchen machen aber nur Faith Angst. Candy und Brittany sind fasziniert von seinen Knarren und dem grellen Lifestyle. Und als Alien die Mädchen daran erinnert, wer die Kaution bezahlte, greifen die Mädels selbst zur Waffe.
Kaum ein Film spaltete 2013 sein Publikum so wie "Spring Breakers" von Harmony Korine. Der Autor und Regisseur hatte in den 90er-Jahren mit den schonungslosen Jugenddramen "Kids" und "Gummo" für Aufsehen gesorgt. Nun sorgt er für eine Überraschung, indem er die mit Disney-Produktionen berühmt gewordenen Teenie-Stars Selena Gomez und Vanessa Hudgens knapp bekleidet mitten in die Drogen- und Sex-Exzesse des Spring Breaks wirft.
Zu den harten elektronischen Sounds von Skrillex und Cliff Martinez springen die Bilder in bester MTV-Manier im Takt. So zelebriert "Spring Breakers" auf den ersten Blick scheinbar distanzlos den alljährlichen Mega-Exzess der US-Studenten an den Stränden im Süden. Aber Korine geht es um mehr: Wenn er seine Mädchen Weisheiten wie "Das ist der spirituellste Ort, an dem ich je gewesen bin" zu Zeitlupenbildern meditativ wiederholen lässt, dann schimmert hinter dem ritualisiert enthemmten Treiben eine beunruhigende Leere auf, die bald mit Gewalt und Selbstzerstörung gefüllt wird.
Und wenn der grandios spielende James Franco als megacooler Gangster-Musiker am weißen Flügel Britney Spears' Song "Everytime" intoniert und die Mädels schließlich zu schrillen Riot-Girls geformt hat, verwandelt "Spring Breakers" den amerikanischen Traum der sorglosen Dauerparty in einen echten Albtraum.