Unvergessliche Oscar®-Momente

  • Selbst Gitarrenlegende Slash ließ es sich nicht nehmen, mit Ryan Gosling 2024 "Kenergy" zu verbreiten

    13. März 2026

    Zum 98. Mal werden die Oscars in diesem Jahr (am 15. März) verliehen – die wichtigsten Trophäen Hollywoods. Und mit jeder Verleihung gibt es neue Momente, die überraschen, zu Tränen rühren, zum Lachen bringen, oder für Verblüffung sorgen – und für immer in die Geschichte der Academy Awards eingehen.

    Wenn meisterhafte Regisseure und Schauspieler schon zu oft für den Oscar nominiert wurden und jedes Jahr wieder ohne die Trophäe nach Hause gingen. Wenn Preisträger vor lauter Freude keine Worte mehr herausbringen und nur noch schluchzend und dankbar auf der Bühne stehen. Oder wenn jeder zu wissen glaubt, wer den Oscar in der nächsten Kategorie erhält – und plötzlich ein ganz anderer aufgerufen wird, oder gar der falsche ...

    Selbst Gitarrenlegende Slash ließ es sich nicht nehmen, mit Ryan Gosling 2024 "Kenergy" zu verbreiten

    13. März 2026

    Zum 98. Mal werden die Oscars in diesem Jahr (am 15. März) verliehen – die wichtigsten Trophäen Hollywoods. Und mit jeder Verleihung gibt es neue Momente, die überraschen, zu Tränen rühren, zum Lachen bringen, oder für Verblüffung sorgen – und für immer in die Geschichte der Academy Awards eingehen.

    Wenn meisterhafte Regisseure und Schauspieler schon zu oft für den Oscar nominiert wurden und jedes Jahr wieder ohne die Trophäe nach Hause gingen. Wenn Preisträger vor lauter Freude keine Worte mehr herausbringen und nur noch schluchzend und dankbar auf der Bühne stehen. Oder wenn jeder zu wissen glaubt, wer den Oscar in der nächsten Kategorie erhält – und plötzlich ein ganz anderer aufgerufen wird, oder gar der falsche ...

  • Ein vertauschter Umschlag, eine Ohrfeige und der Rekord-Moderator

    So kam es 2017 zum bisher noch nie dagewesenen Skandal bei der Verleihung. Warren Beatty wurde als Laudator der falsche Umschlag ausgehändigt. Sichtlich irritiert, versuchte die Schauspiellegende seiner Laudatoren-Kollegin Faye Dunaway die Situation zu erklären, doch sie verkündete mit "La La Land" den falschen "Besten Film".

    2022 sorgte der bisher völlig coole Will Smith für Aufsehen. Der Hollywoodstar verpasste Kollege Chris Rock eine Ohrfeige, als dieser einen Scherz über Smiths Ehefrau Jada machte. Zuerst hielten alle im Saal die Situation für einen Sketch, doch als Smith zurück auf seinem Platz weiter Rock anpöbelte, war klar, es ist ernst.

    2016 erhielt Leonardo DiCaprio nach fünf Nominierungen endlich seinen Goldjungen und die Welt feierte mit. 440.000 Tweets wurden in der Minute, in der Leo seinen Oscar entgegennahm abgesetzt.

    Amerikas Lieblingsentertainer Bob Hope moderierte die wichtigste Verleihung der Filmbranche ganze 18 Mal. Zweiter ist immerhin mit stolzen 9 Mal Billy Crystal.

    Weitere emotionale und unvergessliche Oscar®-Momente gibt es in der Bildergalerie.

Bildergalerie

Mit einem musikgewaltigen Beitrag startete die Oscarverleihung 2025 - "Wicked"-Schauspielerin Ariana Grande und Cynthia Ervivo performten ihre Hits aus der Musicalverfilmung.

Die Überraschung bei den Oscars 2025: Der Independentfilm "Anora" räumte fünf Goldjungen ab. Allein "Anora"-Schöpfer Sean Baker konnte gleich vier Oscars entgegennehmen - in den Kategorien "Beste Regie", "Bestes Drehbuch", "Bester Schnitt" und "Bester Film" und stach dabei Filme wie "The Brutalist", "Wicked", "A Complete Unknown" und den großen Favoriten "Emilia Pérez" aus.

In Anlehnung an den Flitzer, der 1974 die Oscar-Bühne stürmte, schickte Moderator Jimmy Kimmel zum 20-jährigen Jubiläum John Cena unter "lautem Protest" nackt, nur mit Umschlag, auf die Bühne. Passend dazu verkündete der Wrestler und Schauspieler den Gewinner in der Kategorie "Bestes Kostüm".

Für jede Menge "Kenergy" sorgte 2024 Ryan Gosling im pinken Glitzeranzug. Mit dem oscarnominierten Hit "I'm Just Ken" aus "Barbie" riss der Schauspieler die Zuschauer im Dolby Theatre aus den Sitzen. Emma Stone, die später noch einen Oscar als "Beste Hauptdarstellerin" in "Poor Things" entgegennahm, verkündete, ihr Kleid sei während der Performance von Ryan geplatzt.

2023 wurde Schauspielerin Michelle Yeoh für "Everything, Everywhere All At Once" als “Beste Hauptdarstellerin“ gekürt und schrieb damit Geschichte. Sie ist die erste Frau mit asiatischen Wurzeln, die für einen Oscar nominiert wurde. Yeoh wurde in Malaysia geboren, ihre Eltern stammen aus China.

Das deutsche Anti-Kriegsdrama "Im Westen nichts Neues" unter der Regie von Edward Berger war 2023 für neun Oscars nominiert und räumte vier der Goldjungen ab. Darunter auch als "Bester internationaler Film". Es ist nach "Die Blechtrommel" (1980), "Nirgendwo in Afrika" (2003) und "Das Leben der Anderen" (2007) das vierte Mal, dass ein deutscher Beitrag in der Kategorie gewinnen konnte.

Will Smith sorgte bei den Academy Awards 2022 für Aufsehen – aber nicht im positiven Sinne. So verpasste der Hollywoodstar – der später noch den Oscar als "Bester Hauptdarsteller" erhielt – Laudator Chris Rock eine Ohrfeige, weil dieser einen vielleicht schlechten, aber relativ harmlosen Scherz über Smiths Frau Jada gemacht hatte. Das Publikum glaubte zuerst an einen geplanten Sketch und war dann aber völlig irritiert, als klar wurde, es war Smith ernst. Die Academy hat Smith nun für 10 Jahre von der Verleihung ausgeschlossen.

Die weltweite Covid-19-Pandemie stellte auch die 93. Academy Awards vor eine Herausforderung. Die Verleihung fand zwar nicht, wie viele andere virtuell statt, aber an zwei verschiedenen Orten: im Dolby Theater und der Union-Station in Los Angeles. 2021 war damit der rote Teppich das erste Mal vergleichsweise leer und die Stars gingen auf Abstand.

Anthony Hopkins erhielt 2021 den Oscar als "Bester Hauptdarsteller" für das Drama "The Father". Der damals 83-Jährige ist somit der älteste Schauspieler, der in dieser Kategorie gewonnen hat. Hopkins war nicht vor Ort, bedankte sich aber später per Video bei der Academy.

2020 schrieb der südkoreanische Regisseur Bong Joon Ho mit seiner Tragikomödie "Parasite" Oscar-Geschichte. Zum ersten Mal gewann ein nicht-englischsprachiger Film in der wichtigen Kategorie "Bester Film". Außerdem durfte sich Bong Joon Ho über Goldjungen für "Bester fremdsprachiger Film", "Bestes Drehbuch" und "Bester Regisseur" freuen und "Parsite" wurde somit zum Abräumer der Oscars 2020.

2019 begeisterten Bradley Cooper und Lady Gaga mit ihrem Song "Shallow" aus "A Star is Born" das Publikum im Saal und vor den TV-Bildschirmen. Die gefühlvolle Präsentation ließ sofort Gerüchte aufkommen, die beiden wären auch privat ein Paar. Doch bestätigt hat sich dies nie.

2017 - der Skandal: Faye Dunaway und Warren Beatty verkündeten den "Besten Film". Doch passierte ein Fehler. Beatty erhielt den falschen Umschlag und die beiden Schauspiel-Ikonen verkündeten den falschen Film: "La La Land".

"La La Land"-Produzent Jordan Horowitz hielt den Oscar bereits in der Hand, als er den Irrtum bemerkte und "Moonlight" als den richtigen Gewinner auf die Bühne holte. Darauf folgten Stille, Schock und Ungläubigkeit, während Oscar-Moderator Jimmy Kimmel versuchte, die Stimmung wieder aufzulockern.

Nachdem sich alle wieder beruhigt hatten, konnte Cast & Crew von "Moonlight" auch ihren Gewinn feiern.

Neuer Oscar-Rekord: 2016 erhielt Leonardo DiCaprio seinen langersehnten Oscar und Fans, Kollegen und Medien feierten den Star. 440.000 Tweets wurden in der Minute, als Leo seinen Goldjungen erhielt, abgesetzt.

Das wohl berühmteste Selfie entstand bei der Oscar-Verleihung 2014. Moderatorin Ellen Degeneres bat kurzerhand Bradley Cooper darum, ein Selfie zu schießen. Degeneres twitterte das Foto und innerhalb nur einer Stunde wurde das Bild über 1,4 Millionen Mal geteilt.

2014 auch neu bei den Oscars: Eine Pizzalieferung. Ellen sorgte sich um das Wohl ihres Publikums und bestellte Pizza. Die Stars freuten sich über die Aktion und griffen beherzt zu. Auch für den Pizzaboten rentierte sich sein Auftritt. Er erhielt immerhin 600 Dollar Trinkgeld von den Stars.

2013 erhielt Daniel Day-Lewis einen Oscar als "Bester Hauptdarsteller" für "Lincoln". Er ist damit der erste Schauspieler, der es geschafft hat, bei den Academy Awards drei Mal als "Bester Hauptdarsteller" ausgezeichnet zu werden.

Zwei Mal nominiert und zwei Mal gewonnen: Christoph Waltz holte 2012 und 2013 den Oscar als "Bester Nebendarsteller".

Der schönste Fall bei den Oscars: Jennifer Lawrence war 2013 so überwältigt von ihrem Oscar-Gewinn als "Beste Hauptdarstellerin", dass sie auf der Treppe zur Bühne stürzte. Obwohl Schauspielkollegen Hugh Jackman und Bradley Cooper sofort zu Hilfe eilten, rappelte sich die damals 22-Jährige selbst hoch und nahm strahlend ihre Trophäe von Vorjahrssieger Jean Dujardin entgegen.

2012 gab es eine kleine Sensation. Mit Emanuelle Riva (85) für "Liebe" und Quvenzhané Wallis (9) für "Beasts of the Southern Wild", waren die älteste und jüngste Schauspielerin der Geschichte für einen Oscar nominiert.

2012 gewann mit Jean Dujardin für "The Artist" der erste französische Schauspieler einen Goldjungen.

Der erste Oscar für eine Frau in der Kategorie: "Beste Regie". 2010 wurde Kathryn Bigelow mit dem Goldjungen für "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" ausgezeichnet.

Erste Rolle, erste Nominierung, erster Oscar: Gabourey Sidibe erhielt 2010 für "Precious - Das Leben ist kostbar" einen Oscar. Für die damals 27-Jährige war es die erste Filmrolle überhaupt.

2009 moderierte Multi-Talent Hugh Jackman die Oscars, sorgte für eine unvergessliche Eröffnung und setzte neue Maßstäbe.

Bei der siebten Nominierung klappte es endlich. Martin Scorsese erhielt 2007 den Oscar für "Departed - Unter Feinden".

Die ersten beiden Filme wurden von der Academy ignoriert - endlich beim dritten Teil "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" folgte 2004 der Oscar-Segen. 11 Goldjungen gingen an Peter Jackson und das Team von "Der Herr der Ringe".

2002 erhielt Halle Berry als erste schwarze Hauptdarstellerin den Oscar für "Monster`s Ball".

Und 2002 wird erstmals die Kategorie "Bester Animationsfilm" eingeführt. "Shrek" schnappte sich den Titel.

Nur acht Minuten dauerte ihr Auftritt in "Shakespear in Love" als Königin Elisabeth. Den Oscar gab es 1999 trotzdem für Judi Dench.

Mit seiner Aussage "Ich bin der König der Welt" sorgte James Cameron 1998 für überraschte Gesichter bei denjenigen, die "Titanic" damals noch nicht gesehen hatten. Insgesamt räumte Camerons Drama 11 Oscars ab.

1994 gab es auch endlich einen Oscar für Regisseur Steven Spielberg. Insgesamt gab es sieben Goldjungen für "Schindlers Liste".

Für "Philadelphia" erhielt Tom Hanks 1994 seinen ersten Oscar. In seiner Dankesrede outete der Schauspieler seinen ehemaligen Lehrer.

Die älteste Gewinnerin wurde 1990 gekürt: Jessidy Tendy (81) für "Driving Miss Daisy".

1987 gewann Cher den Oscar als "Beste Hauptdarstellerin" für "Mondsüchtig". Ihr Outfit sorgte allerdings für Diskussionen.

2012 erhielt Meryl Streep ihren dritten Oscar für "Die Eiserne Lady", zuvor durfte sie ihn 1980 für "Kramer gegen Kramer" und 1983 für "Sophies Entscheidung" mitnehmen. Insgesamt wurde die Schauspielerin bisher 21 Mal für einen Oscar nominiert.

1980 erhielten Dustin Hoffman und Meryl Streep jeweils einen Oscar für ihre Rollen in dem Drama "Kramer gegen Kramer". Es war der erste Oscar für die meist nominierte Schauspielerin der Geschichte.

Mit nur 10 Jahren erhielt Tatum O`Neal 1974 den Oscar als "Beste Nebendarstellerin" für "Paper Moon".

Wie beim Fußball: 1974 lief ein "Flitzer" über die Bühne und sorgte für eine sichtlich amüsierte Elizabeth Taylor.

1955 erhielt Schauspieler Marlon Brando seinen ersten Oscar für "Die Faust im Nacken". 23 Jahre später sollte Brando seinen zweiten Oscar für "Der Pate" erhalten. Doch Brando nahm die Auszeichnung nicht an. Er schickte die angebliche amerikanische Ureinwohnerin Sacheen Littlefeather, die den Goldjungen in seinem Namen aufgrund der Diskriminierung der indigenen Bevölkerung durch Amerika und Hollywood ablehnen sollte. Später stellte sich heraus, dass Littlefeather die bis dahin unbekannte Schauspielerin Maria Cruz war.

1969 wurden in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin" gleich zwei Oscars vergeben. Barbara Streisand erhielt die goldene Statuette für "Funny Girl" und Katherine Hepburn für "Der Löwe im Winter".

Sidney Poitier war 1964 der erste afroamerikanische Schauspieler, der mit einem Oscar als "Bester Hauptdarsteller" ausgezeichnet wurde.

1953 wurde die Oscar-Verleihung zum ersten Mal im TV übertragen. Ein Jahr später bekam Frank Sinatra den Oscar als "Bester Hauptdarsteller" und Donna Reed als "Beste Hauptdarstellerin" für "Verdammt in alle Ewigkeit".

Für "Schneewittchen" erhielt Walt Disney 1939 nicht nur eine Oscar-Statuette, sondern auch noch sieben Mini-Oscars zu Ehren der Zwerge.

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