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"The Outsider" - Staffel 1: Recap Episode 4

Holly (Cynthia Erivo) führt eine Spur in ein Gefängnis von New York.

02.04.2020

Privatdetektivin Holly Gibney (Cynthia Erivo) ermittelt weiter und bleibt dabei immer mit Detective Anderson (Ben Mendelsohn) in Kontakt. Schließlich führt sie eine Spur von den Morden in Ohio nach New York. Dort trifft sie sich mit einer angeblichen Mörderin, kommt einer interessanten Verkettung der Dinge auf die Spur und erfährt wer el Coco ist. Zusammenfassung der vierten Episode "Que Viene el Coco" (OV "Que Viene el Coco")  mit Video-Review (oben im Player) und Bildergalerie (siehe unten) von "The Outsider" - Staffel 1.

Maria Caneles (Diany Rodriguez) beteuert wie Terry Maitland (Jaseon Bateman) den Mord nicht begangen zu haben.

Holly findet heraus, dass der angebliche Mörder der Zwillingsmädchen in Ohio im Pflegeheim von Terry Maitlands Vater gearbeitet hat. Sie wartet vor dem Gebäude auf die Empfangsdame – die sich als Angela Kelly herausstellt -  und folgt ihr. Kelly hält die Privatdedektivin für eine Journalistin und sprüht ihr Tränengas ins Gesicht. Als Holly sie überzeugen kann, dass sie Privatdetektivin ist, die mehr Licht in den Mordfall bringen will, lädt Kelly sie in ihre Wohnung ein.

Sie erzählt Holly von Heath Hofstadter (Martin Bats Bradford), der sich im Gefängnis umgebracht hat. Kelly glaubt nicht daran, dass er die Mädchen ermordet hat. Heath war zu der Zeit an einem anderen Ort im Urlaub. Dennoch hat sie ihn an dem Tag nach dem Mord im Pflegeheim gesehen, doch verhielt er sich völlig anders als sonst, als würde er sie nicht kennen. Seine DNA war im Mordfall überall verteilt und doch beschwört seine Mutter, dass er die ganze Woche bei ihr gewesen sei.

Holly erzählt Anderson von dem Gespräch mit der Krankenschwester, die sich auch daran erinnern konnte, dass Terry und Heath im Pflegeheim aufeinanderstießen und Heath dabei Terry kratzte. Anderson erinnert sich, dass auch Maya Maitland (Summer Fontana) ihm davon erzählt hatte.

Ausgestoßen, verraten und abgeladen

Glory Maitland (Julianne Nicholson) sucht indessen nach einer Privatlehrerin für ihre Mädchen, doch wird sie hinters Licht geführt. Journalisten versuchen so an sie ranzukommen. Als sie den Versuch unternimmt mit Howard Salomon (Bill Camp) Essen zu gehen, wird sie im Restaurant angepöbelt und bedroht. Anderson, der zufällig im gleichen Restaurant ist, schmeißt den Unruhestifter persönlich raus.

Schließlich ermöglicht Kelly es Holly doch mit Peter Maitland (Nicholas Pryor) – Terrys Vater - zu sprechen. Obwohl der alte Herr sehr verwirrt zu sein scheint und Holly für eine Freundin seiner Großmutter hält, sagt er zu ihr: "Er war es nicht". Als Holly nachfragt, wen er meint antwortet Peter nur: "Das wissen sie. Er hat uns alle an der Nase herumgeführt." Danach stellt er demonstrativ den Fernseher auf volle Lautstärke.

Währenddessen ist Detective Jack Hoskins (Marc Menchaca) im Baumarkt unterwegs und kauft alle möglichen Dinge ein – die "Brandwunde" in seinem Genick ist weiter deutlich sichtbar und er sieht nicht aus, als würde es ihm gut gehen. Später hat er all die Dinge in einem Wald abgeladen – daneben ein von ihm getöteter Hirsch, der aber nun auch völlig zerfetzt ist.

Ein Mord löschte auch in Ohio Familien aus

Holly erinnert sich an den Sicherheitsmann, den sie an ihrem ersten Tag in Ohio getroffen hat. Sie bittet den ehemaligen Detective um ein Treffen und hofft, er kann ihr Beweismaterial von dem Mord zeigen. Andy Katcavage (Derik Cecil) hat Gefallen an Holly gefunden und willigt ein, wenn sie mit ihm Essen geht.

Bei einem gemeinsamen Getränk erzählt Katcavage was er weiß. Die Polizei konnte überall DNA-Spuren nachweisen und es gab Zeugen die Hofstadter mit dem Mord in Verbindung brachten. Kurz nach seiner Verhaftung starb sein jüngerer Bruder an einer Überdosis und seine Mutter raste mit einem Auto gegen einen Pfeiler. Auch die Mutter und der Großvater der ermordeten Schwestern starben.

Als Katcavage und Holly gemeinsam die Straße entlang spazieren, erkennt der ehemalige Detective das besondere Gedächtnis der jungen Frau, die Dinge schnell mit den Augen abmessen kann, ihre eigene Größe aber nicht weiß. Während Katcavage versucht sich erneut mit Holly zu verabreden, ergreift sie die Initiative und küsst ihn. Bevor er etwas erwidern kann, läuft Holly in das Gebäude.

Ein Virus, der Menschen zu Mörder macht?

An der Hotelbar denkt Holly über den Fall nach und spricht laut vor sich hin: "Von einem Krankenpfleger der angeblich einen Mord begangen hat und dann einen Mann kratzte, der später ebenfalls angeblich einen Mord beging". Die Bardame hört die Worte der Privatdetektivin mit an und bringt sie auf die Idee, den Fall wie einen Virus zu sehen. Wenn Mord ein Virus wäre, hätte Heath ihn an Terry weitergegeben. Aber woher hatte ihn Heath?

Holly stürmt zu Angela Kelly und fragt sie, ob sie weiß wo Heath in den letzten Monaten war. Er war im Februar in New York und hat Angela eine Postkarte geschrieben. Zurück in ihrem Hotelzimmer recherchiert Holly nach Morden in New York, die im Februar von einer Frau begangen wurden und wird fündig. Am 19. Februar hat eine Frau einen Jungen umgebracht. Auf Heaths Postkarte vom 10.2. steht, dass er eine Frau kennengelernt hat.

Die angebliche Mörderin heißt Maria Caneles (Diany Rodriguez) und lebt noch – in New York im Gefängnis. Auf der Fahrt dorthin erinnert sich Holly an die vielen Untersuchungen die an ihr durchgeführt wurden. Einmal erschien ihr in der Röhre des MRT ihre Großmutter, die sie beruhigte und ihr eine kleine Puppe in die Hand drückte – die Holly am Ende der Untersuchung immer noch in Händen hielt.

Ein kleiner Kratzer mit großer Bedeutung

Im Besucherraum des Gefängnisses ist Maria Caneles genauso wie Holly sie erwartet hat. Caneles hat den Jungen nie gesehen, geschweige denn den Mord begangen. Doch auch bei ihr wiesen wie bei Heath und Terry alle Beweise und Zeugen auf sie als Täter. Sie sagt sie würde nur noch leben, weil sie gelernt hat, sich zu behaupten und die Frauen im Gefängnis wissen, dass sie sich mit ihr nicht anzulegen brauchen. Nach Ihrer Verhaftung tötete der Großvater des Jungen Caneles Vater und Onkel.

Caneles bestätigt, dass sie Heath getroffen, sich aber nicht für ihn interessiert hat. Doch sieht man im Rückblick wie Maria mit Heath Sex hatte – dabei hat sie ihn auch gekratzt. War dies Marias Doppelgänger?

Als Holly sie fragt, ob sie weiß wer der wirkliche Täter ist, meint Caneles nur: "Was er tut kann niemand ungeschehen machen, aber wenn ich den Namen ausspreche schickt man mich in die Psychiatrie."

Eine Frau hat das Gespräch mitangehört und steckt Holly einen Zettel zu. Indessen ist der Junge, der den Van geklaut und ihn nach Ohio gebracht hat, bei Anderson und Solomon im Büro angekommen. Er hatte ein schlechtes Gewisse, weil er nicht die ganze Wahrheit erzählt hat. Er hat den Mann gesehen, der den Van genommen hat. Anderson bittet ihn den Mann zu zeichnen: Es ist die dunkle Gestalt mit dem verzerrten Gesicht im Kapuzenpulli.

Der Kummerfresser – el Coco

Holly trifft sich mit der Frau, die sie fragt, ob sie an Gott glaubt. Die Frage beantwortet Holly mit "ja", schließlich sei er die Erklärung für alles was ihr passiert und sie nicht verstehen kann. Und ja damit würde sie auch an den Teufel glauben.

Die Frau hat Holly zu sich gebeten, weil sie das Gespräch im Gefängnis gehört hatte und der Meinung war, Holly würde eine Erklärung brauchen: "Der Teufel hat viele Gestalten, er nimmt sich was er will und er kann aussehen, wie ein Mensch, aber er ist keiner – in der heutigen Zeit fällt es schwer zu glauben, was wir nicht erklären können. El Coco – der Kummerfresser – er nimmt sich das Kind zuerst und dann verweilt er, er hungert nach dem Schmerz der Hinterbliebenen –  sie sind die Süßigkeiten danach."

Es fügt sich alles zusammen, die Familien die alle nach einem Mord ausgelöscht wurden, die der angeblichen Mörder und der Opfer. Als Holly später im Internet recherchiert, findet sie auch ein Bild einer verhüllten Gestalt: El Coco.

Bildergalerie

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