Du bist bereits Sky Kunde? Jetzt einloggen: Login
Bitte logge Dich ein.

Logge Dich hier einfach ein, um persönliche Angebote, auf Dich zugeschnittene Service- und Hilfethemen und viele weitere Vorteile nutzen zu können.

Kundennummer vergessen? Wo befindet sich meine Kundennummer?

Registrieren und PIN bekommen

Du hast eine Kundennummer, hast aber mit uns noch keine vierstellige Sky PIN per Telefon oder hier im Internet vereinbart?

Jetzt registrieren

"Mary Shelley" – Neu im Kino

Findet Inspiration am Grab ihrer Mutter: Mary Shelley (Elle Fanning)

27.12.2018

Mary Wollstonecraft Godwin (Elle Fanning, "Alle Farben des Lebens") ist eine rebellische 16-jährige Halbwaise. Ihre Mutter war eine bekannte Frauenrechtlerin, die kurz nach Marys Geburt verstorben ist, Vater William (Stephen Dillane, "The Tunnel") ist Schriftsteller, Philosoph und finanziell chronisch klamm. Auch Mary hat schriftstellerische Ambitionen und hofft aus dem Schatten der übermächtigen Eltern treten zu können.

Kinostart: 27. Dezember / Filmplakat: © 2018 PROKINO Filmverleih GmbH

Das passiert schneller als erwartet. Mary verliebt sich Hals über Kopf in den verheirateten Poeten Percy Shelley (Douglas Booth). Ihr Vater ist gegen die Verbindung, also brennt sie kurzerhand mit dem Mann ihres Lebens durch. Entgegen aller Konventionen lebt das Paar unverheiratet zusammen. Immer an ihrer Seite Marys Halbschwester Claire (Bel Powley). Das Trio reist nach Genf und kommt bei dem exzentrischen Lord Byron (Tom Sturridge) zur Sommerfrische unter.

Eine Konstellation die Marys Leben für immer verändern wird, Byron initiiert einen Wettbewerb. Es soll darum gehen wer die beste Gruselgeschichte schreibt. Das ist die Geburtsstunde von "Frankenstein". Der Roman gilt als Vorläufer des Science-Fiction-Genres und hat Mary Shelley weltberühmt gemacht.

Ihrer Zeit voraus

"Wie Mary ihre Träume unter bewusster Missachtung moralischer und gesellschaftlicher Schranken verwirklichte, in den Augen ihrer Zeitgenossen absolut skandalös. Einem Mann hätte man das wohl eher zugestanden, meint Regisseurin Haifaa Al Mansour. "… Die Schwierigkeit, die Mary hatte, ihren Roman unter ihrem eigenen Namen zu veröffentlichen, ist symptomatisch für die Vorbehalte der Gesellschaft, wenn es darum geht, dass Frauen über Wissenschaft, Horror oder andere traditionell 'männliche' Themen schreiben – und diese Vorbehalte bestehen bis heute."

Auch 200 Jahre später sind Shelleys Ansätze noch aktuell. Elle Fanning ("Die Verführten") hat sich ihrer fast gleichaltrigen Figur sehr nahe gefühlt: "Ich habe das Buch immer bei mir und es kommt vor, dass ich vor dem Einschlafen ein bisschen darin lese, nur um Marys Stimme zu hören. Ich kannte die Einzelheiten ihres Lebens vorher nicht, insofern habe ich viel entdeckt und die Rolle hat mich sehr bereichert. Mit Claire und Percey Shelley hat sie ein Leben geführt, das ein bisschen an die Hippie-Zeit der 1960er Jahre erinnert. Sie alle waren ihrer Zeit voraus. Ihre Beziehung war alles andere als konventionell. Sie lebten in einer Gemeinschaft und waren einander sehr nahe."

Die wandlungsfähige Fanning ("Jahrhundertfrauen") ist als Mary Shelley in ihrem ersten Kostümfilm zu sehen. Für die 20-jährige eine besondere Erfahrung: "Ich hatte davon noch nie ein Korsett getragen! Wenn man ein historisches Kostüm an hat, verhält man sich anders und nimmt eine besondere Haltung ein. Es hinderte mich daran, meinen Körper zu beugen und zu strecken wie ich will." Damit ist jetzt Schluss, demnächst tobt sie sich ganz im Hier und Jetzt als Casting-Show-Kandidatin auf der Bühne aus.

Videos und Bilder

Videos und Bilder

Videos und Bilder

Videos und Bilder

Neu im Kino

Mehr News