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"Lindenberg! Mach dein Ding!" – Neu im Kino

Hat die performten Stücke selbst eingesungen: Jan Bülow (23) als Udo Lindenberg

16.01.2020

Für Hauptdarsteller Jan Bülow galt Udo Lindenberg als "... ziemlich spezieller Star: ein komischer Vogel mit seiner Zigarre, seinem Hut, seiner Sonnenbrille und seinen grünen Socken – mit einer eingefleischten Fangemeinde. Irgendwie ein Wesen aus einer anderen Zeit und gleichzeitig zeitlos. Eindeutig." Der Mann ist fast fünfzig Jahre älter als er und seine Spezialität ist es, sich immer wieder neu zu erfinden.

"Lindenberg! Mach dein Ding!" ab 16. Januar im Kino / Filmplakat: ©2019 © DCM / Letterbox

Sein Ding

Lindenberg hat in den siebziger Jahre dem Deutschrock zum Durchbruch verholfen und über 50 Alben veröffentlich, er füllt bei seinen Konzerten problemlos Stadien, hat aber "stark für zwei" erst mit 62 Jahren die Spitze der deutschen Charts erobert. Geschenkt. Nebenher hat er sich als Schriftsteller und Maler etabliert. Zeit der Ikone, die durchaus polarisiert, ein Biopic zu widmen.

Regisseurin Hermine Huntgeburth hat sich auf die Zeit vor Lindenbergs Durchbruch konzentriert. Es ist die Geschichte eines Jungen aus Gronau, in der westfälischen Provinz, der große Pläne und eingeschränkte Möglichkeiten hat. Seine Eltern Hermine (Julia Jentsch, "Der Pass") und Gustav (Charly Hübner, "Bibi & Tina - Mädchen gegen Jungs") ziehen vier Kinder groß. Klein-Udo schlägt zu Gustavs Leidwesen etwas aus der bodenständigen Art.

Als Jugendlicher kehrt der begnadete Schlagzeuger der Provinz den Rücken, eine Ausbildung in der Gastronomie entpuppt sich nicht als sein Ding, auch ein abenteuerliches Engagement zur Truppenunterhaltung auf einer US-Base in der libyschen Wüste wird zum persönlichen Debakel. Der Vollblutmusiker landet in einer Stripbar auf St.Pauli hofft irgendwie entdeckt zu werden. In dieser Phase trifft er den Bassisten Steffi Stephan (Max von der Groeben, "Abschussfahrt - Vier ist einer zu voll") wieder. Ein Freund für's Leben und Mitbegründer des legendären Panik-Orchesters.

Huntgeburth verzichtet darauf, die Karriere der Rock-Ikone minutiös nachzuzeichen, sondern stoppt als es richtig los geht. Anfang der siebziger Jahre mit der "Andrea Doria". Perfekt für Jan Bülow, bei dem sie wie er sagt: "... sehr darauf aufgepasst hat, dass ich mich von der Vorbereitung nicht zu sehr fesseln lasse. Ich glaube also, es war richtig, dass ich geübt habe, ihn nachzuahmen, es ist aber gut, dass ich es nicht gemacht habe." Korrekt. Oder um es mit der Ikone zu sagen: "Ich bin von Beruf Udo Lindenberg. Meinen Job gibt es nur einmal auf der Welt."

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