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"Jojo Rabbit" – Neu im Kino

Zusammen mit seinem imaginären Freund Adolf (Taika Waititi) hat Jojo (Roman Griffin Davis) Spaß.

23.01.2020

"Jojo Rabbit" ist ein Anti-Kriegsfilm, wie man ihn selten sieht: Erzählt aus der Perspektive eines Kindes, ist er farbenfroh-fröhlich, laut, mit witzig-schrägem Humor und vor allem mit ganz viel Herz. Drehbuchautor und Regisseur Taika Waititi ("Thor: Tag der Entscheidung") vereint in seiner Zweite-Weltkriegs-Satire gekonnt schwarzen Humor und ergreifendes Drama.

"Jojo Rabbit" – ab 23. Januar im Kino

Der zehnjährige Jojo Betzler (Roman Griffin Davis) wächst in Nazi-Deutschland auf. Er hegt eine große Verehrung für Adolf Hitler, der für ihn das Sinnbild von Selbstbewusstsein, Männlichkeit und Macht darstellt. Jojo hat von alldem nichts: Er wächst ohne Vater auf, fühlt sich oft einsam und unsicher und die anderen Kinder machen sich über ihn lustig. Seitdem er beim Töten eines Kaninchens versagte, nennen ihn die andren Kinder in der Hitlerjugend nur noch Hasenfuß.

Trost und Verständnis findet Jojo bei seinem imaginären Freund Adolf Hitler (Taika Waititi, "Wo die wilden Menschen jagen", "5 Zimmer Küche Sarg"), der allerdings eine clowneske, total bekloppte Hitlererscheinung ist – eben die Version, die im Kopf eines zehnjährigen, gutgläubigen Jungen entsteht, der von den Nazis und ihrer Propaganda komplett eingelullt wurde. Sein imaginärer Freund gibt ihm Ratschläge und mit diesem Adolf im Kopf, fühlt sich Jojo unbesiegbar. In Wahrheit geht sein Ärger aber erst richtig los.

Jojos Welt steht Kopf

Jojos Mutter Rosie (Scarlett Johansson, "Lucy", "Ghost in the Shell, "Marvel's The Avengers") ist fest davon überzeugt, dass Jojo ein gutes Herz hat, das im Körper eines verängstigten Jungen steckt, der den Hass der Nazis und die Schrecken des Krieges nicht wirklich begreift. Rosie hält nichts vom Nationalsozialismus und hofft, dass der Krieg bald vorüber ist.

Das Sagen in der beschaulichen Kleinstadt Falkenheim haben Hauptmann Herman Deertz (Stephen Merchant, "Hello Ladies - Der Film") von der Gestapo, der akribisch Berichten über versteckte Juden und Widerständler nachgeht, Hauptmann Klenzendorf (Sam Rockwell, "Vice - Der zweite Mann", "Die Frau, die vorausgeht"), der herrisch-flapsige Ausbilder der Hitlerjugend, sowie dessen rechte Hand und glühender Anhänger Freddie Finkel (Alfie Allen, "Game of Thrones") und Fräulein Rahm (Rebel Wilson, "Glam Girls - Hinreißend verdorben", "Pitch Perfect 3"), eine Jungvolk-Ausbilderin, die Mädchen die Erfüllung ihrer "weiblichen Pflichten" im Krieg lehrt.

Deertz ist von Jojos Hitler-Verehrung so begeistert, dass er nicht ahnt, welche Gesinnung dessen Mutter Rosie wirklich hat. Die versteckt auf ihrem Dachboden nämlich das jüdische Mädchen Elsa (Thomasin McKenzie, "Leave No Trace"). Als Jojo dies herausfindet, wird sein Weltbild plötzlich auf den Kopf gestellt. Er muss schließlich seinen blinden Nationalismus hinterfragen und für sich selbst entscheiden, wozu es sich in Wahrheit zu Leben lohnt.

"Kinder werden ohne Hass geboren, sie werden zum Hass abgerichtet"

Taika Waititis brillante Satire "Jojo Rabbit" basiert auf dem Roman "Caging Skies" von Christine Leunens. Der Autor und Regisseur brachte zudem seinen ganz eigenen Stil in die Geschichte und in den Film ein. Dafür wurde "Jojo Rabbit" bisher u.a. mit zwei Golden Globe® Nominierungen sowie mit sechs Nominierungen für die begehrten Oscars® geehrt, die am 9. Februar verleihen werden.

Waititi, der in seiner Kindheit selbst Erfahrung mit Vorurteilen machen musste, setzt mit dieser tiefschwarzen Satire ein mitreißendes Zeichen gegen den Hass. Er erklärt: "Als ich aufwuchs, erlebte ich als jüdischer Māori ein gewisses Maß an Vorurteilen. Deshalb soll 'Jojo Rabbit' auch als Mahnung dienen, unsere Kinder, besonders in der heutigen Zeit, zu Toleranz zu erziehen – und auch uns selbst daran erinnern, dass in dieser Welt der Hass keinen Platz hat. Kinder werden ohne Hass geboren, sie werden zum Hass abgerichtet."

Der Regisseur erhofft sich, mit seinem Film auch jüngere Generationen anzusprechen und die Verbrechen des Zweiten Weltkriegs nicht in Vergessenheit geraten zu lassen: "Ich hoffe, dass der Humor in 'Jojo Rabbit' dabei hilft, eine neue Generation zu interessieren; es ist wichtig, neue und originelle Wege zu finden, um die schreckliche Geschichte des Zweiten Weltkriegs immer und immer wieder auch der jüngeren Generation nahe zu bringen, damit unsere Kinder zuhören und daraus lernen, und sich gemeinsam daranmachen, diese Welt in einen besseren Ort zu verwandeln."

"Auf dass die Dummheit endet und durch Liebe ersetzt wird", so Waititis Wunsch.

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