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"Der Fall Collini" – Neu im Kino

Sein erster Fall basiert auf einem Justizskandal. Caspar Leinen (Elyas M'Barek)

18.04.2019

In der Bestsellerverfilmung von Marco Kreuzpaintner zeigt Elyas M'Barek, dass er auch ganz anders kann. Er hat gerade sein Examen in der Tasche als ihm sein erster großer Job angeboten wird. Caspar Leinen (Elyas M'Barek, "Dieses bescheuerte Herz") soll die Pflichtverteidigung Mörders übernehmen.

"Der Fall Collini", Kinostart: 18.04.2019 / Filmplakat: © 2019 Constantin Film Verleih GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Fabrizio Collini (Franco Nero) ist 70 Jahre alt und hat bisher völlig unauffällig gelebt. Aus heiterem Himmel taucht er in der Hotelsuite des Großunternehmers Hans Meyer (Manfred Zapatka) auf und erschießt den Mann. Nach der Tat flüchtet er nicht etwa, sondern lässt sich vollkommen widerstandslos festnehmen. Über sein Motiv oder die Verbindung zu dem Opfer schweigt er sich aus.

Schatten der Vergangenheit

Keine leichte Aufgabe, für den jungen Verteidiger, der zudem noch eine enge Verbindung zur Familie Meyer hatte. Er war einige Zeit mit Johanna (Alexandra Maria Lara), der Enkelin des Toten liiert und hatte damals eine enge Verbindung zu ihrem Großvater aufgebaut, der sich nach dem Tod von Johannas Eltern intensiv um sie gekümmert hat.
Eigentlich ein Grund, das Mandat wegen Befangenheit abzulehnen. Doch ausgerechnet sein ehemaliger Strafrechtsprofessor und aktuell Anwalt der Nebenklage, Mattinger (Heiner Lauterbach, "Unter deutschen Betten" 155765) hält ihn davon ab.

Es stellt sich die Frage, ob Leiner diesem manipulativen Kaliber gewachsen ist. Doch der schlägt sämtliche Deals und Angebote Mattingers in den Wind. Er will unbedingt hinter das Geheimnis seines Mandanten kommen und beginnt zu recherchieren. Das Ergebnis ist so überraschend, wie niederschmetternd und führt bis in die NS-Zeit zurück.

"Mit dem 'Fall Collini' hat Ferdinand von Schirach einen bis dato fast völlig in Vergessenheit geratenen Justizskandal publik gemacht", so sein damaliger Verleger Michael Hartges, "er hat die rechtshistorischen Fakten mit einer sehr bewegenden Geschichte verknüpft, um zu zeigen, was die abstrakten Gesetzestexte konkret für einen Menschen bedeuten: Ein Mann wird zum Mörder, weil die Justiz im keine Gerechtigkeit zuteilwerden lässt." Produzent Christoph Müller habe er die Filmrechte gegeben, weil er "die authentischste Begeisterung und die größten Ideen für den Stoff hatte."

In Marco Kreuzpaintner haben beide gemeinsam den perfekten Regisseur gesehen. Für Christoph Müller "war er auch deshalb der richtige, weil er ein politisch versierter Regisseur ist, der stets Haltung zeigt." Die Besetzung von Elyas M'Barek mag überraschend erscheinen, für den Produzenten ist "Sein Engagement das Beste, was dem Film passieren konnte." Die Zielsetzung mit einem eher sperrigen Thema auch junge Kinozuschauer zu erreichen, dürfte über seine Person funktionieren. Die Kritiker sind sich einig, dass damit seine bisher beste Leistung in einem Drama abgeliefert hat. Mehr davon.

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