UEFA Champions League

07.12.2011 17:05 Uhr

Kehl fällt aus: "Wie nach Klitschko-Kampf"

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Nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung im letzten Champions-League-Gruppenspiel gegen Olympique Marseille hat Borussia Dortmunds Kapitän Sebastian Kehl Entwarnung gegeben, fällt gegen Kaiserslautern aber dennoch aus.  

 

(sid) - Kapitän Sebastian Kehl vom deutschen Fußball-Meister Borussia Dortmund hat eine starke Prellung mit einem Bluterguss am linken Auge erlitten. Das ergab am Mittwoch die Untersuchung der Verletzung, die sich der Routinier im letzten Gruppenspiel der Champions League am Dienstag gegen Olympique Marseille (2:3) (Alle Highlights im Video) nach einem rüden Foul von Stéphane Mbia zugezogen hatte.

Nach Aussage von Kehl wird er am Sonntag (live ab 15.15 Uhr auf Sky) im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht zur Verfügung stehen. Wenn die Augen-Kontrolluntersuchung in der kommenden Woche positiv verläuft, könnte der 31-Jährige beim Hinrunden-Abschluss (17. Dezember) mit dem Gastspiel beim SC Freiburg wieder zur Verfügung stehen.

Bereits nach dem Abpfiff hatte Trainer Jürgen Klopp Entwarnung gegeben: "Die gute Nachricht: Es ist nichts gebrochen. Er sieht nur ein wenig verschwommen." Kurz vor Mitternacht hatte Kehl über Facebook wissen lassen: "Es ist nichts gebrochen, und auch das Auge ist soweit okay. Die Schlechte: Ich seh aus wie nach einem Kampf gegen beide Klitschkos gleichzeitig. Aber davon lass ich mich nicht unterkriegen."

Marseilles Mittelfeldspieler Stéphane Mbia hatte Kehl am Dienstagabend in der 29. Minute mit einem Tritt im Gesicht getroffen. Anschließend musste Kehl mit einer blutenden Wunde ausgewechselt werden.  

Eine erste Diagnose von BVB-Mannschaftsarzt Markus Braun ergab, dass sich der 31-Jährige nicht ernsthafter verletzt hatte. Eine weitere Untersuchung sollte am Mittwoch in einer Dortmunder Klinik erfolgen.

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