Ski alpin

03.02.2012 14:37 Uhr

Kröll siegt, Keppler sauer

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Didier Cuche aus der Schweiz ist knapp am dritten Abfahrtssieg nacheinander im alpinen Weltcup vorbeigefahren. Beim spannenden Rennen im französischen Chamonix belegte der 37-Jährige nach den Erfolgen in Kitzbühel und Garmisch-Partenkirchen diesmal Rang drei. Cuche lag nur vier Hundertstelsekunden hinter dem Österreicher Klaus Kröll.

 

(sid) - Kröll fuhr zwölf Jahre nach seinem ersten Weltcupstart in Chamonix an gleicher Stelle zu seinem vierten Sieg. Eine Hundertstelsekunde hinter dem 31-Jährigen belegte der Amerikaner Bode Miller den zweiten Rang. Die ersten fünf Läufer lagen innerhalb von nur acht Hunderstelsekunden, die ersten 30 innerhalb von 1,49 Sekunden.

Tobias Stechert (Oberstdorf) erreichte auf Rang 23 das zweitbeste Resultat seiner Karriere bei einer Weltcup-Abfahrt. Der mit der Nummer eins gestartete Stephan Keppler (Ebingen) war bei anhaltendem Schneefall auf der zunächst nur schlecht geräumten Piste chancenlos: Mit 2,86 Sekunden Rückstand auf Kröll kam er noch hinter Teamkollege Andreas Sander (Ennepetal/40.) nur auf Rang 51.

Keppeler im Tiefschnee

Während Tobias Stechert erst zum fünften Mal Weltcup-Punkte bei einer Weltcup-Abfahrt holte, kam sich Stephan Keppler vor wie im falschen Film. Der 29-Jährige hatte die Startnummer 1 zugelost bekommen und war nach seiner Fahrt nicht nur wegen eines Patzers ausgerechnet vor dem Flachstück stocksauer.

"Das ist hier ein reines Startnummern-Rennen", erboste er sich. Weil der über Nacht gefallene Schnee zunächst nicht vollständig aus der Piste geräumt worden war, "waren die ersten drei Nummern ein bisschen der Schneepflug, das ist einfach scheiße. Das ist, als ob man von der Piste in den Tiefschnee fährt."

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