Ganz Nordeuropa schlottert vor Angst. Denn der schreckliche Sven führt ein grausames Regiment. Aber während sich alle anderen panisch verkrümeln, leisten die Wikinger unter der Führung des furchtlosen Halvar erbitterten Widerstand. Die wackeren Männer verfügen über eine unschlagbare Waffe: Halvars Sohn Wickie. Der Dreikäsehoch hat immer zur richtigen Zeit die rettende Idee: Wer hilft, wenn Snorre an Zahnschmerzen leidet? Wer, wenn der "Schreckliche Sven" Ärger macht? Natürlich Wickie. Mit Köpfchen schafft es der Kleine, seinen Vater, den furchtlosen Wikingerhäuptling, davon zu überzeugen, dass er ihn auf den gefahrvollen Reisen begleiten darf.
Am Anfang war ein Kinofilm: 1973 entstand "Wickie und die starken Männer" in deutsch-japanischer Produktion. Der Film schlug so erfolgreich ein, dass die Verantwortlichen der Zuiyo Entertainment die 78 Episoden umfassende Zeichentrickserie in Auftrag gaben. Die Animationsfirma gehörte zur weltweit agierenden Nippon Animation Gruppe, die auch "Rascal, der Waschbär" produzierte. Die Abenteuer des kleinen rothaarigen Jungen mit den genialen Ideen basieren auf dem Roman von Runer Jonsson, der 1965 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet wurde.
Die Musik stammt aus der Feder von Karel Svoboda ("Die Biene Maja"), das Titellied "Hey, hey, Wickie! Hey, Wickie, hey! Zieh fest das Segel an!" komponierte Christian Bruhn. Es wurde von den Stowaways gesungen, später bekannt als kölsche Mundartcombo Bläck Fööss. Synchronisiert wurden die auf Englisch produzierten Folgen von Eberhard Storeck, der auch den kleinen Snorre sprach.