Golf
03.02.2012 08:17 Uhr

Zuerst stört der Morgenfrost, dann wird es früh dunkel. Ryan Palmer ist es egal. Der Amerikaner spielt eine starke Runde und puttete am Ende in der Dunkelheit.
Nicht nur bei uns in Deutschland ist es kalt, in der Wüste von Arizona ist es nicht besser. Der TPC Scottsdale (Scottsdale, Arizona) liegt in einer Senke, in der sich nachts kalte Luft sammelt. Ergebnis: Morgenfrost. Das ist auch der Grund, warum das Waste Management Phoenix Open eine Stunde später beginnen musste.
Diese Stunde fehlte dem Teilnehmerfeld am Ende des Tages. Um ca. 20 Uhr Ortszeit musste die Runde unterbrochen werden, weil die Dunkelheit keinen guten Ball mehr zuließ. Ryan Palmer war es egal: Der Amerikaner spielte eine klasse 64er-Runde (-7) und steht damit nach dem ersten Tag auf dem ersten Platz.
Dabei gelang Palmer fast alles. Er konnte ganze acht Birdies spielen, bei nur einem Bogey. Am Ende hatte der dreifache Tour-Sieger Glück, dass er die Runde regulär beenden konnte: "Und mein letzter Putt war dann auch in der absoluten Finsternis, aber ich bin froh, dass ich den morgigen Tag regulär beginnen kann und nicht für ein oder zwei Schläge zurück auf den Platz muss."
Hinter Palmer folgt unter anderem Webb Simpson auf dem zweiten Platz (-6). Den dritten Platz teilt sich ein dichtes Verfolgerfeld von acht Spielern, darunter Bubba Watson und Jarrod Lyle - mit nur zwei Schlägen Abstand zum Spitzenreiter. Einer der letzten Spieler auf dem Platz war der Engländer Ian Poulter. Er nahm die Temperaturen mit Humor: "Zum Glück habe ich Winterhandschuhe mitgenommen", scherzte er.
Trotzdem hatte er seine Probleme mit dem Platz und den Bedingugen, mit Even-Par bei gerade 15 gespielten Löchern musste er die Runde abbrechen.