WM 2010

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13.07.2010 11:20 Uhr WM 2010

Kaiser für Zukunft mit Löw

Franz Beckenbauer hat sich erneut für einen Verbleib von Joachim Löw beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) ausgesprochen, den Bundestrainer aber zugleich zu einer besseren Zusammenarbeit mit Sportdirektor Matthias Sammer aufgefordert.

"Die vernünftigste Lösung für den gesamten Fußball: Alle Beteiligten bleiben in ihren Ämtern und arbeiten konstruktiv zusammen", sagte der "Kaiser" in der "Bild"-Zeitung über die Zukunft des DFB.

Beckenbauer betonte, dass er das Gerangel zwischen Löw und Sammer um Zuständigkeiten für kontraproduktiv hält. "Zwischen den sportlich Verantwortlichen Löw und Sammer muss es einen engen persönlichen Draht geben, um Irritationen zu verhindern, wie es sie in der Vergangenheit um die Kompetenz für die U21 gegeben hat. Da muss man sich auch mal zusammenraufen. Das muss allen die Zukunft des deutschen Fußballs wert sein", sagte er.

Beckenbauer führte den Erfolg der deutschen Nationalmannschaft mit Platz 3 bei der WM in Südafrika auf drei Komponenten zurück: Die Weichenstellung von Verband und Liga nach der verkorksten EURO 2000 und die folgenden Investitionen in die Ausbildung von Talenten, die Arbeit Sammers an der Basis sowie die Löws an der Spitze. "Löw hat unserer Nationalmannschaft ein Gesicht gegeben", sagte Beckenbauer, der Bundestrainer verdiene dafür "großes Lob".

Trotz des Zuspruchs meinte Beckenbauer jedoch auch: "Natürlich ist letztlich keiner unersetzlich." Löw hatte sich nach dem WM-Ende bei der Frage nach seiner Zukunft Bedenkzeit erbeten.

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