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„Robert Enke – Ein Jahr danach“

Als sich im vergangenen Herbst der deutsche Nationaltorhüter Robert Enke das Leben nahm, sorgte diese Nachricht für Betroffenheit und Fassungslosigkeit in ganz Deutschland und darüber hinaus. Am 10. November jährt sich der Todestag des Kapitäns von Hannover 96 zum ersten Mal. Aus diesem Anlass zeigt Sky an diesem Tag um 23:00 Uhr die Reportage „Robert Enke – Ein Jahr danach“ der Sky Reporter Michael Leopold, Matthias Pethes und Marc Hindelang sowie der freien Autorin Julia Richter.

Die Reportage ist eine Bestandsaufnahme dessen, wie im deutschen Fußball ein Jahr nach dem Selbstmord von Robert Enke mit dem Thema Depression umgegangen wird. Der Film thematisiert die Krankheit und ihre Ausdrucksformen sowie die Frage, inwiefern das öffentliche Bekenntnis zu Depressionen gerade im Fußball noch immer tabuisiert ist.

Zu Wort kommt dabei u.a. Robert Enkes Witwe Teresa, die sich heute als Vorstandsvorsitzende der Robert-Enke-Stiftung für die Erforschung und Behandlung von Depressionen einsetzt. Auch DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, der ehemalige Mannschaftskollege Hanno Balitsch und Martin Kind, der Präsident des Bundesligisten Hannover 96, äußern sich zu den Ereignissen rund um Robert Enkes Selbstmord im vergangenen Jahr. Weitere Gesprächspartner, die sich im Rahmen des Films äußern, sind der Fußball-Profi Andreas Biermann, Matthias Sammer, Sportdirektor des DFB und Sky Experte, 96-Trainer Mirko Slomka, Professor Ulrich Hegerl und Professor Hans-Dieter Hermann sowie der stellvertretende Bild-Chefredakteur Alfred Draxler.

Jan Bassler, der Geschäftsführer der Robert-Enke-Stiftung, hat die Arbeit der Sky Reporter von Beginn an unterstützt. Perfekte Aufklärungsarbeit zu leisten, sei für die Stiftung immens wichtig, erklärt Bassler, „dafür brauchen wir die Öffentlichkeit und haben uns deshalb dazu entschlossen, aktiv an diesem Film mitzuarbeiten. Wir wollten die Situation so ehrlich als möglich darstellen, um damit aufzuzeigen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben.“

Davon ist auch Michael Leopold nach der Arbeit an der Reportage überzeugt. „Im Zuge unserer Recherchen haben wir festgestellt, dass es noch einen großen Aufklärungsbedarf im Bezug auf das Thema Depression gibt“, sagt der Sky Reporter. Deshalb habe man in der Reportage „bewusst den Fokus auf den Umgang mit dieser Krankheit ein Jahr nach dem Tod von Robert Enke gelegt.“

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