Jerry-Cotton-Nacht

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Am 11. März startet mit großem Aufwand "Jerry Cotton" in den Kinos, eine Hommage an die Filme der Sechziger. Sky Nostalgie erinnert in der "Jerry-Cotton-Nacht" an die kultigen Originale und zeigt drei der besten Filme aus der Reihe, u.a. "Der Tod im roten Jaguar". 

Info

In New York treibt ein Mördersyndikat sein Unwesen, das offenkundig auf Bestellung tötet. FBI-Agent Jerry Cotton (George Nader) übernimmt mit seinem Kollegen Phil Decker (Heinz Weiss) die Ermittlungen. Zwar kann sich Cotton einem der Auftragsmörder an die Fersen heften, doch bevor der Agent zuschlagen kann, ist der Gangster tot - erschossen von den eigenen Komplizen. Schließlich kommt Cotton einem gewissen Dr. Saunders (Karl Lange) auf die Spur. Saunders scheint die Mörder mittels Hypnose zu willenlosen Werkzeugen zu machen. Um ihn dingfest zu machen, gibt es nur einen Weg: Jerry Cotton muss selbst den Köder spielen und das nächste Opfer der Mörderbande werden.

In den Sechzigern waren sie das deutsche Pendant zu den James-Bond-Filmen: die deutschen Krimis um FBI-Mann Jerry Cotton. Als Vorlage diente die im Bastei-Lübbe-Verlag erschienene Groschenromanreihe. Das Geld war knapp bei diesen Produktionen. Um sie dennoch möglich professionell aussehen zu lassen, verpflichtete man für die Titelrolle US-Schauspieler George Nader, setzte ihn in einen roten Jaguar und flog sogar für ein paar Außenaufnahmen nach New York. Heraus kamen acht trashige, aber überaus charmante Krimis, die es dank flotter Inszenierung, manchmal etwas unfreiwilliger Komik und der überaus coolen Musik von Peter Thomas zum Kult gebracht haben.
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