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08.02.2012

Berlinale 2012

Am 09. Februar ist es wieder soweit und die Hauptstadt rollt den roten Teppich aus. Zum 62. Mal finden in Berlin die Internationalen Filmfestspiele statt. In der Zeit von 09. – 19. Februar werden an die 400 Filme gezeigt, 18 davon sind Teil des Wettbewerbs und konkurrieren um den Goldenen und Silbernen Bären. Entscheiden darf dabei die achtköpfige Jury unter Jury-Präsident Mike Leigh.

Kandidaten auf den begehrten Award sind unter anderem Billy Bob Thorntons ("Faster") "Jayne Mansfield's Car" mit John Hurt ("The Village - Das Dorf") und Kevin Bacon ("Crazy, Stupid, Love"), Brillante Mendozas "Captive" mit Isabelle Huppert, Antonio Chavarrías "Dictado" sowie "Postcards From The Zoo" des Indonesiers Edwin.

Alte Bekannte

Auch aus Deutschland kommen wieder einige Wettbewerbs-Produktionen: Hans-Christian Schmid ist mit "Was bleibt" mit Lars Eidinger und Corinna Harfouch bereits zum vierten Mal im Wettbewerb. Christian Petzold ist mit "Barbara" mit Nina Hoss zum dritten Mal und Matthias Glasner mit „Gnade“ zum zweiten Mal in der Hauptreihe dabei.

Angelina Jolie stellt ihr Regiedebüt vorHollywood in Berlin

Angelina Jolie ("Wanted", "Mr. & Mrs. Smith", "Icons") darf ihr umstrittenes Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey" präsentieren. Außer Konkurrenz laufen außerdem die Romanverfilmung "Extremly Loud And Incredibly Close" mit Tom Hanks ("The Da Vinci Code - Sakrileg", "Splash - Jungfrau am Haken", "Forrest Gump") und Sandra Bullock ("Selbst ist die Braut", "Verrückt nach Steve") über eine trauernde Familie nach den Anschlägen des 11. Septembers, sowie aus China "The Flowers of War" über das Massaker von Nanking mit Christian Bale ("Der Maschinist").

Eröffnet wird die Berlinale am 09. Februar mit dem Wettbewerbs-Film "Les adieux à la Reine (Leb wohl, meine Königin)" von Benoit Jacquot mit Diane Kruger ("Run for her life", "Das Vermächtnis der Tempelritter", "Hunting Party - Wenn der Jäger zum Gejagten wird").

Bär und Teddy

Während die Regisseure noch alle zittern müssen, ob sich die Jury für ihre Werke entscheidet, können sich zwei Filmschaffende schon entspannt zurücklehnen. Die Regisseurin Ulrike Ottinger und Hollywood-Schauspielerin Meryl Streep ("Der Tod steht ihr gut", "The Hours", "Am wilden Fluss").

Die beiden Frauen dürfen sich jeweils über eine Auszeichnung für ihr Lebenswerk freuen. Während Ottinger mit dem "Teddy – Award" (schwul-lesbischen Berlinale-Preis) geehrt wird, erhält Streep den Ehrenbären.

Weitere Konkurrenten um den Silbernen und Goldenen Bären sind:

Alain Gomis mit "Aujord’hui"
Paolo und Vittorio Taviani mit "Cesare deve morire (Ceasar Must Die)"
Ursula Meier mit "L’enfant d’en haut (Sister)"
Spiros Stathoulopoulos mit "Metéora"
Miguel Gomes mit "Tabu"
Bence Fliegauf mit "Csak a szél (Just the Wind)"
Frédéric Videau mit "A moi seule (Coming Home)"
Wang Quan’an mit "Bai lu yuan (White Deer Plain)"
Antonio Chavarrias mit "Dictado (Childish Games)",
Nikolaj Arcel mit "En Kongelig Affaere (A Royal Affair)",
Kim Nguyn mit "Rebelle (War Witch)"