Louis Theroux - Ein Urlaub zum Töten

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Originaltitel: Louis Theroux: African Hunting Holiday
Dokuserie, GB 2008, 45 Min.

Ist die Jagd auf wilde Tiere eine Form von Naturschutz oder nur ein barbarischer Sport für Leute, die Spaß am Töten haben? Eines jedenfalls ist die Großwildjagd mit Sicherheit: ein gutes Geschäft. Für diese BBC-Dokumentation begibt sich Louis Theroux in die Gesellschaft von wohlhabenden Amerikanern, die sehr viel Geld bezahlen, um in Afrika auf Großwildjagd zu gehen. - Start der spektakulären fünfteiligen Reihe.

Info

Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffel, Nilpferde und sogar Nashörner können ins Visier genommen werden - wenn man das nötige Kleingeld hat. Für die US-amerikanischen Jäger gibt es kaum etwas, was sie sich nicht kaufen können. Bei der Großwildjagd in Afrika glauben sie, der Zivilisation zu entkommen. Sie buchen eine Reise in eine Welt, in der man noch auf seine Instinkte angewiesen ist, um im täglichen Überlebenskampf zu bestehen. Aber die Tiere, die sie jagen, wurden fast ausnahmslos speziell für den Abschuss gezüchtet. Nicht selten werden sie den Hobbyjägern quasi mundgerecht vor den Gewehrlauf getrieben. Kann man diese Form der Jagd rechtfertigen, weil sie einigen afrikanischen Farmern den Lebensunterhalt sichert und indirekt Zuchtprogramme unterstützt und finanziert? Um das herauszufinden, unternimmt Louis Theroux eine ganz besondere Großwildsafari und trifft dabei auf sehr eigenwillige Persönlichkeiten.

Louis Theroux wurde 1970 in Singapur geboren. Sein Vater ist der amerikanische Schriftsteller Paul Theroux ("Die Moskitoküste", verfilmt mit Harrison Ford in der Titelrolle). Schon von Kindheit an reiste er mit seiner Mutter und seinem älteren Bruder Marcel durch die ganze Welt, bis sich die Familie im Süden Londons niederließ. Louis ging zur Westminster School und machte sein Diplom für Geschichte an der Universität Oxford. Nach dem Studium arbeitete er in der Heimat seines Vaters, in Amerika. Nach verschiedenen Jobs, u.a. als Journalist für das New Yorker Satiremagazin SPY, wurde er 1994 vom Fernsehen entdeckt. Für die Serie "TV Nation" besuchte er Weltuntergangsfanatiker, Neonazis und Mitglieder des Klu Klux Klans. Im Juni 2010 erhielt der Journalist schon zum dritten Mal den britischen Filmpreis BAFTA, diesmal für seine Doku "A Place for Paedophiles".
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