Der Heilige Gral soll jener Kelch sein, den Jesus und seine Jünger beim letzten Abendmahl benutzten und in dem Josef von Arimathäa das Blut Christi unterm Kreuz auffing. Dichter und Gelehrte befassten sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder mit dem Gral. Er gilt als einer der größten Mythen des Abendlandes.
1898 entdeckte ein Bauer im US-Bundesstaat Minnesota auf seinem Feld einen mit Runen beschrifteten Stein, heute bekannt als Runenstein von Kensington. Die geheimnisvolle Inschrift berichtete von einem Ereignis, das, wäre es wahr, einer Sensation gleichkäme. Angeblich sollen die Templer, die Mitglieder jenes sagenumwobenen Ordens, der den Gral verwahrte, das Heiligtum nach Amerika gebracht haben. Und zwar im Jahre 1326, also lange vor Kolumbus.
Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass es sich bei dem Stein um eine Fälschung handelt. Allerdings finden sich immer wieder Indizien, die für seine Echtheit sprechen könnten. Die Dokumentation geht der Sache auf den Grund.