Seinen Namen erhielt der Hammerhai wegen seiner breiten Schnauze. In dem archaisch anmutenden Körperteil befinden sich empfindliche Elektrosensoren, Dicht über dem Meeresboden kreisend, spürt er mit ihnen Fische und Muscheln auf, die sich im Sand eingegraben haben. Aber nicht nur sein auffallendes Sinnesorgan, auch seine enorme Wendigkeit und die rasiermesserscharfen, gezackten Zähne machen ihn zu einem ausgezeichneten Jäger, der nur wenige Feinde hat.
Einer Gefahr hat er allerdings nichts entgegenzusetzen: Jahr für Jahr verenden tausende dieser Tiere als so genannter "Beifang" in den Schleppnetzen der Fischereiindustrie. Haben die anpassungsfähigen Raubfische trotz dieser Gefährdung eine Überlebenschance?
Vier weitere Dokumentationen geben einen Einblick in die Lebensweise der Haie und Wale.