2. Bundesliga

01.02.2012 13:08 Uhr

Amedick statt Helmes - Keine Stars im Unterhaus

Patrick Helmes
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Patrick Helmes bleibt der Gang in Liga zwei erspart. Der Stürmer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg war der einzige Hochkaräter, der in der Wintertransfer-Periode gehandelt worden war.

 

(sid) - Am Ende war Helmes aber eine Nummer zu groß für Eintracht Frankfurt.

"Was da aufgerufen wird, ist einfach nicht machbar für uns", sagte Trainer Armin Veh: "Der Verein hat alles versucht, irgendwo ist eine Grenze." Stattdessen holte der Aufstiegsaspirant in Heiko Butscher (Freiburg) sowie Martin Amedick (Kaiserslautern) zwei erfahrene Abwehrrecken.

Sorgen Asamoah und Streit für Glanz?

 Gespannt blickt die Liga auf zwei Rückkehrer: Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah (SpVgg Greuther Fürth) und der ehemalige Schalker Störenfried Albert Streit (Aachen) könnten für ein bisschen Glanz im Unterhaus sorgen, wenn sie an ihr früheres Leistungspotenzial heranreichen.

Insgesamt hielten sich vor allem die Spitzenteams der Liga auffällig zurück und ihr Geld zusammen. Verfolger 1860 München leistete sich immerhin nach Innenverteidiger Guillermo Vallori vom Grasshopper Club Zürich auch noch Maximilian Nicu vom Erstligisten SC Freiburg.

"Maxi ist sehr variabel einsetzbar, insbesondere in der Offensive, und verfügt über große Erfahrung, auch in der Bundesliga", sagte Sportdirektor Florian Hinterberger.

Ingolstadt und Karlsruhe rüsten auf

Etwas mehr Aktivität gab es wie gewöhnlich in der Abstiegszone.

Der FC Ingolstadt hat sich mit Adam Nemec (1. FC Kaiserslautern) Florian Heller (Mainz 05), Marc Hornschuh (Borussia Dortmund), Ralph Gunesch (FC St. Pauli) und Manuel Schäffler (1860 München) verstärkt, während Schlusslicht Karlsruher SC auf Ionut Rada (CFR Cluj), Makhtar Thioune (Molde FK), Bakary Soumaré (Boulogne), Alexander Stolz (VfB Stuttgart II), Elias Charalambous (Alki Larnaka) und Boubacar Fofana (Gondomar SC) baut.

Der FSV Frankfurt, der nach 19 Spieltagen auf dem Relegationsplatz liegt, lotste den ehemaligen Hertha-Spieler Denis Cagara (Lyngby BK) zurück nach Deutschland und rüstete den Kader zudem mit Michael Görlitz (Halmstads BK) sowie Chadli Amri und Ilian Micanski (beide ausgeliehen vom 1. FC Kaiserslautern) auf.

Keine Experimente bei der Fortuna

Keine großen Experimente macht dagegen bei Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf. Timo Furuholm (FC Inter Turku) und der vom 1. FC Köln ausgeliehene Adam Matuschyk sind sinnvolle Ergänzungen des Kaders.

Getrennt hat sich der ehemalige Europapokal-Finalist dagegen von Adriano Grimaldi (SV Sandhausen), Marco Königs (Preußen Münster) und Karim Aouadhi, der zu Esperance Tunis in seine Heimat zurückkehrte.

Verlassen hat die 2. Bundesliga auch der ehemalige Torschützenkönig Theofanis Gekas. Dem Konkurrenzkampf bei der Frankfurter Eintracht ging der Grieche mit seinem Wechsel in die Türkei zu Samsunspor aus dem Weg.

Für ihn sollte ursprünglich Ex-Nationalspieler Patrick Helmes kommen. Doch auf einen Transfer-Kracher dieser Kategorie musste das Unterhaus in diesem Winter verzichten.

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