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Sky Moderator Thomas Trukesitz im Interview

Live Fußball: Österreich, tipico Bundesliga
Samstags-Konferenz, 21. Runde


150 min.

Rec
Sa 03.02. | 18:00 Sky Sport Austria / HD
Wo & wann bei Sky?
Ein absoluter Experte im österreichischen Fußball: Sky Moderator Thomas Trukesitz. Foto: Sky/Christian Hofer

Nur Sky präsentiert alle 180 Partien der tipico Bundesliga live. Auf Sky Sport Austria HD & Sky Sport HD. In der Original Sky Konferenz und einzeln in HD. 144 Begegnungen pro Saison überträgt Sky exklusiv. Außerdem bietet Sky mit „Alle Spiele, alle Tore“ die schnellste Spieltags-Zusammenfassung im österreichischen TV und mit Michael Konsel, Heribert Weber, Anton Pfeffer, Andreas Herzog, Hans Krankl, Walter Kogler und Alfred Tatar eine Expertenriege, die sich kein Blatt vor den Mund nimmt. Nach dem Sonntags-Match gibt’s zusätzlich spannende und kontroverse Diskussionen bei „Talk & Tore – Die tipico-Fußballdebatte“.

"Ich wünsche mir eine spannende Frühjahrsaison" – Interview mit Thomas Trukesitz

Thomas Trukesitz findet: „Der österreichische Fußball ist viel besser als sein Ruf.“ Mr. Bundesliga bei Sky freut sich zum einen auf die Winterpause und auf ein paar Ski-Tage, zum anderen erwartet er ein spannendes Fußball-Frühjahr. Im Gespräch verrät der Moderator, welcher Trainer ihn überrascht hat, wer für ihn der Spieler der Herbstrunde ist und warum ihn der Erfolg des LASK nicht verblüfft.

 

Herr Trukesitz, es gibt kaum jemand, der so nah am Geschehen der tipico Bundesliga arbeitet wie Sie. Was hat Sie an der Herbstrunde am meisten überrascht?

Für mich gibt es zwei Überraschungsteams. Das eine ist Sturm Graz, das nun als Winterkönig feststeht. Das war durchaus nicht zu erwarten, vor allem da Salzburg als Serienmeister immer der Titelfavorit ist. Die zweite Mannschaft ist Admira Wacker, die mit der Art und Weise, wie sie Fußball spielt, sehr positiv überrascht hat.


Der LASK zeigt sich doch als starker Aufsteiger. Überrascht Sie das nicht?

Die Leistung ist nicht verwunderlich. Der LASK ist eine Mannschaft, die von Haus aus sehr gut aufgestellt ist. Schon in der vergangenen Saison, in der Sky Go Ersten Liga, hatte Linz ein Team beisammen, das fast schon Bundesliga-Niveau hatte. Deshalb ist es keine Überraschung, dass der LASK oben mitspielt und sogar auf Tuchfühlung mit den Europa-League-Plätzen ist. Hinter dem Traditions-Klub steckt durchaus eine wirtschaftliche und strukturelle Kraft. Es war zu erahnen, dass er nicht gegen den Abstieg spielen würde.


Peter Michorl, Munas Dabbur, Christoph Knasmüllner – es gibt viele Spieler, die auf sich aufmerksam machen konnten. Wer hat Sie am meisten überzeugt?

Da gibt es einige. Aber der Spieler der Herbstsaison ist für mich Christoph Knasmüllner von der Admira. Der galt über Jahre hinaus als riesiges Talent, hat mit David Alaba beim Nachwuchs von Bayern München gekickt. Er musste jedoch über andere Stationen sein Glück versuchen, im Profifußball Fuß zu fassen. Das ist ihm nicht wirklich gelungen und seine Karriere stand schon fast vor dem Aus. In den vergangenen Jahren hat er sich doch noch bei der Admira etabliert. Er ist einfach ein hervorragender Fußballer, der es über den zweiten „Bildungsweg“ doch noch in den Kreis der Nationalmannschaft geschafft hat. Er ist einer der großen Aufsteiger des Jahres 2017 in Österreich.


Goran Djuricin feiert einen erfolgreichen Einstand, Thorsten Fink gerät in die Kritik, Franco Foda verlässt Sturm für das ÖFB-Team. Welche ist Ihre Trainer-Story der Herbstrunde?

Über allen Trainer-Themen steht die Teamchefbestellung von Franco Foda. Es ist schon ungewöhnlich, dass jemand vom Spitzenreiter der Bundesliga zum Nationalteam wechselt. Eine interessante Trainerpersonalie war bestimmt auch Marco Rose, der im Sommer überraschend zum Chef in Salzburg bestellt wurde. Er hat eine sensationelle Serie hingelegt: Salzburg hat sich zwar wieder nicht für die Champions League qualifiziert, ist aber Gruppensieger in der Europa League. Unter Rose hat Salzburg nur eine einzige Partie verloren und das in 35 Pflichtspielen.


St. Pölten ist auf einem negativen Rekordkurs. Ist die Mannschaft von Trainer Oliver Lederer wirklich so schwach oder ist es mittlerweile ein mentales Problem?

Ich glaube, die Mannschaft, die St. Pölten derzeit zur Verfügung hat, ist die schlechteste in der Liga. Deswegen ist es für mich keine große Überraschung, dass die „Wölfe“ ganz unten in der Tabelle stehen. Es gab zu viele Umwälzungen in diesem Jahr und der Klub schaffte im Frühjahr nur knapp den Klassenerhalt. Man konnte schon erahnen, dass es Schwierigkeiten geben wird. So extrem, mit nur sieben Punkten nach 20 Spielen, habe ich es persönlich nicht erwartet.


Publikumsmagnet Rapid zwischen Himmel und Hölle. Lange Zeit waren die Hütteldorfer Gesprächsthema im Titelrennen. Jetzt kämpfen sie um die Europa-League-Plätze. Was ist für Rapid in dieser Saison noch drin?

Rapid pendelt immer zwischen Himmel und Hölle, nicht nur in dieser Saison (lacht). Ich glaube schon, dass sich Rapid als Dritter zufrieden schätzen kann. In der vergangenen Saison ging es ständig auf und ab, am Ende war die Saison verkorkst und es gab zwei Trainerwechsel. Rapid brauchte erstmal Zeit zum Konsolidieren. Das ist halbwegs gelungen, es gab gute Phasen und zum Schluss noch einen deutlichen Sieg. Also Platz drei ist das Mindeste was Rapid in Österreich erreichen muss. Sie sind auf einem vertretbaren Weg.


Die eine Frage: Schafft es Sturm Graz in dieser Saison sich oben festzubeißen oder setzt sich Salzburg wieder ab? Was wünschen Sie sich für die restliche Saison?

Nach wie vor ist Salzburg für mich der absolute Titelfavorit. Mein Wunsch wäre schon, dass Sturm möglichst lange vorne dabei bleibt, Rapid vielleicht auch nochmal heran kommt. Ich wünsche mir eine unglaublich spannende Frühjahrsaison, am besten mit der Titelentscheidung in der allerletzten Runde.

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